Überall Hundehaare? Auf dem Sofa, im Auto, auf deiner Kleidung? Dann steckt vermutlich der natürliche Fellwechsel dahinter. Viele Hundehalter fragen sich: „Ist das normal, dass mein Hund gerade so viele Haare verliert?“
Die gute Nachricht: In den meisten Fällen ist das völlig normal. Der Fellwechsel gehört zu den natürlichen Anpassungsprozessen des Körpers.
In diesem Artikel erfährst du, wann Hunde Fellwechsel haben, warum sie so viele Haare verlieren und wie du deinen Hund in dieser Phase optimal unterstützen kannst.
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Wann haben Hunde Fellwechsel?
Die meisten Hunde wechseln ihr Fell zweimal im Jahr:
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Frühjahrs-Fellwechsel (März bis Mai)
→ Im Frühling verliert dein Hund sein dichtes Winterfell. Das schwere Fell wird durch ein leichteres Sommerfell ersetzt.
→ In dieser Zeit verlieren viele Hunde besonders viele Haare. -
Herbst-Fellwechsel (September bis November)
→ Im Herbst passiert das Gegenteil: Der Körper bereitet sich auf kältere Temperaturen vor und bildet ein dichteres Winterfell.
Wichtig:
Einige Hunde starten bereits Ende Februar oder verlieren auch außerhalb dieser Monate kontinuierlich Haare – besonders Wohnungshunde.
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Was löst den Fellwechsel aus?
Viele denken, der Fellwechsel hängt hauptsächlich von der Temperatur ab.
Tatsächlich ist der wichtigste Auslöser jedoch das Tageslicht.
Wenn die Tage länger oder kürzer werden, verändert sich der Hormonhaushalt des Hundes – und der Fellwechsel beginnt.
Wohnungshunde starten oft etwas früher oder verlieren länger Haare, weil sie ganzjährig in einer relativ konstanten Umgebung leben.
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Warum verlieren Hunde im Fellwechsel so viele Haare?
Während des Fellwechsels arbeitet der Körper deines Hundes auf Hochtouren.
Alte Haare fallen aus, während gleichzeitig neue Haare gebildet werden.
Die Haut wird stärker durchblutet und der Stoffwechsel läuft intensiver.
Typische Anzeichen für Fellwechsel beim Hund sind:
- Deutlich mehr lose Haare
- Größere Mengen Fell beim Bürsten
- Stumpferes Fell
- leichtes Kratzen
Das ist normalerweise kein Grund zur Sorge, sondern ein Zeichen dafür, dass der Körper gerade viel leistet.
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Wie lange dauert der Fellwechsel beim Hund?
Bei den meisten Hunden dauert der Fellwechsel etwa **6 bis 8 Wochen**.
Wie stark der Fellwechsel ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Rasse
- Fellstruktur
- Ernährung
- Gesundheitszustand
- Lebensumgebung
Hunde mit viel Unterwolle (z. B. Retriever oder Schäferhunde) verlieren in dieser Zeit oft besonders viele Haare.
Kurzhaarhunde haaren meist gleichmäßiger über das ganze Jahr verteilt.

Was hilft beim Fellwechsel beim Hund?
Der Fellwechsel lässt sich nicht verhindern – aber du kannst deinen Hund dabei gut unterstützen.
Regelmäßiges Bürsten
Bürsten ist eine der wichtigsten Maßnahmen während des Fellwechsels.
Dabei werden lose Haare entfernt, bevor sie in der Wohnung landen.
Außerdem regt Bürsten die Durchblutung der Haut an und unterstützt das Wachstum neuer Haare.
Während des Fellwechsels kann es sinnvoll sein, deinen Hund täglich oder alle zwei Tage zu bürsten.
Die richtige Fellpflege
Zu häufiges Baden kann die natürliche Schutzschicht der Haut stören.
In den meisten Fällen reicht regelmäßiges Bürsten völlig aus.
Wenn dein Hund stark verschmutzt ist, solltest du ein mildes Hundeshampoo verwenden.
Ernährung spielt eine große Rolle
Gesunde Haut und glänzendes Fell entstehen vor allem **von innen**.
Während des Fellwechsels braucht der Körper zusätzliche Nährstoffe, um neue Haare zu bilden. Besonders wichtig sind:
- Hochwertige Proteine
- Vitamine
- Essenzielle Fettsäuren

Ist Lachsöl beim Fellwechsel sinnvoll?
Viele Hundehalter setzen während des Fellwechsels auf Lachsöl, weil es reich an natürlichen Omega-3-Fettsäuren ist.
Diese können:
- Die normale Hautfunktion unterstützen
- Die Hautbarriere stärken
- Zu einem glänzenderen Fell beitragen
Gerade bei Hunden mit trockener Haut oder stumpfem Fell kann eine Ergänzung sinnvoll sein.
Wichtig ist dabei vor allem die Qualität.
Ein naturreines Lachsöl ohne künstliche Zusatzstoffe ist die bessere Wahl.
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Häufige Fragen zum Fellwechsel beim Hund
Verliert mein Hund zu viele Haare?
Starker Haarverlust ist während des Fellwechsels normal.
Wenn jedoch kahle Stellen entstehen oder die Haut stark gerötet ist, solltest du einen Tierarzt aufsuchen.
Sollte ich meinen Hund während des Fellwechsels öfter baden?
Nein. Zu häufiges Baden kann die Haut austrocknen.
Regelmäßiges Bürsten ist meist ausreichend.
Können Nahrungsergänzungen helfen?
Bestimmte Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren können Haut und Fell unterstützen.
Sie ersetzen jedoch keine ausgewogene Ernährung.
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Fazit
Der Fellwechsel ist eine ganz natürliche Phase im Leben eines Hundes. Für den Körper bedeutet er jedoch viel Arbeit.
Mit regelmäßiger Fellpflege, einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Nährstoffen kannst du deinen Hund optimal durch diese Zeit begleiten.
Und keine Sorge: Ein bisschen mehr Fell im Zuhause gehört einfach dazu.





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