Pflege & Gesundheit

FRÜHLINGSSPAZIERGÄNGE MIT DEINEM HUND – 7 Dinge, auf die du jetzt achten solltest

FRÜHLINGSSPAZIERGÄNGE MIT DEINEM HUND – 7 Dinge, auf die du jetzt achten solltest

Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, verbringen viele Hundebesitzer wieder mehr Zeit draußen. Für Hunde ist der Frühling eine besonders spannende Jahreszeit: Überall gibt es neue Gerüche, mehr Bewegung und viele Eindrücke.

Nach den eher ruhigen Wintermonaten lohnt es sich jedoch, einige Dinge zu beachten. Bewegung , Fellwechsel, wechselhaftes Wetter und neue Umweltbedingungen können den Alltag deines Hundes beeinflussen.

Mit den folgenden Tipps sorgen Sie dafür, dass  Frühlingsspaziergänge mit Ihrem Hund gesund, sicher und entspannt bleiben.

 

1. Bewegung nach dem Winter langsam zunehmend

Viele Hunde sind im Winter weniger aktiv als in den wärmeren Monaten. Wenn dein Hund in den letzten Wochen eher kurze Spaziergänge gewohnt war, solltest du die Bewegung langsam steigern.

Zu intensive Aktivität können Muskeln und Gelenke belasten – besonders bei:

  • älteren Hunden
  • Hunde mit Gelenkproblemen
  • wenig trainierten Hunden

Steigere die Dauer der Spaziergänge daher Schritt für Schritt, damit sich dein Hund wieder an längere Strecken gewöhnen kann.

 

2. Auf ausreichend Wasser unterwegs achten

Mit steigenden Temperaturen erhöht sich auch der Wasserbedarf vieler Hunde. Besonders bei längeren Spaziergängen oder Ausflügen sollte dein Hund regelmäßig trinken können.

Viele Hundebesitzer nehmen deshalb auf Spaziergängen eine Trinkflasche für Hunde mit, um ihrem Vierbeiner unterwegs jederzeit Wasser anbieten zu können.

Gerade bei aktiven Hunden oder längeren Touren kann das helfen, Dehydrierung zu vermeiden.

3. Fellwechsel beim Hund unterstützen

Im Frühling beginnt bei vielen Hunden der Fellwechsel. Das dickere Winterfell wird abgestoßen und durch ein leichteres Sommerfell ersetzt.

Während dieser Zeit benötigt der Körper zusätzliche Nährstoffe, um ein gesundes Fell und eine gesunde Haut zu unterstützen.

Besonders wichtig sind Omega-3-Fettsäuren, die unter anderem:

  • Haut und Fell unterstützen können
  • trockene Haut reduzieren können
  • zu einem glänzenden Fell beitragen können

Viele Hundebesitzer ergänzen deshalb in dieser Zeit die Ernährung ihres Hundes mit Lachsöl , das reich an Omega-3-Fettsäuren ist.

Mehr zum Thema Fellwechsel findest du auch in unserem Blog Fellwechsel beim Hund .

 

4. Pfoten kontrollieren & reinigen

4.1. Pfoten nach dem Spaziergang kontrollieren

Nach Spaziergängen über Waldwege, Wiesen oder Schotterwege lohnt sich ein kurzer Blick auf die Pfoten deines Hundes.

Kleine Steine, Dornen oder Schmutz können sich zwischen den Bällen festsetzen. Eine kurze Kontrolle hilft, mögliche Reizungen oder kleine Verletzungen zu erkennen.

Außerdem können sich in hohem Gras auch Zecken im Fell oder an den Pfoten festsetzen. Eine kurze Kontrolle nach dem Spaziergang gehört deshalb zu einer guten Routine.

4.2. Pfoten nach dem Spaziergang reinigen

Gerade im Frühling kommen Hunde beim Spaziergang mit vielen verschiedenen Stoffen in Kontakt – zum Beispiel mit:

  • Pollen
  • Staub
  • Schmutz
  • Düngerresten

Diese können sich an den Pfoten festsetzen und bei manchen Hunden Juckreiz oder Reizungen verursachen.

Viele Hundebesitzer reinigen deshalb nach dem Spaziergang kurz die Pfoten ihres Hundes – besonders nach Spaziergängen über Wiesen oder in der Stadt.

Oft reicht es schon, die Pfoten mit lauwarmem Wasser abzuspülen und anschließend gut abzutrocknen.

Das kann helfen:

  • Schmutz und mögliche Reizstoffe zu entfernen
  • Juckreiz zu reduzieren
  • die Pfoten sauber und gesund zu halten

Wenn dein Hund dazu neigt, sich häufig die Pfoten zu lecken, kann diese einfache Routine besonders hilfreich sein.

 

5. Vorsicht bei Dünger und Pflanzen

Im Frühling werden viele Gärten, Parks und Grünflächen gedüngt oder neu bepflanzt. Manche Dünger oder Pflanzen können für Hunde problematisch sein, wenn sie davon fressen.

Achte deshalb darauf, dass dein Hund im Freien möglichst kein Unbekanntes aufnimmt und ihn in frisch gedüngten Bereichen lieber etwas auf Abstand hält.

 

6. Neue Spazierwege sorgen für mentale Auslastung

Für Hunde sind Spaziergänge nicht nur Bewegung, sondern auch mentale Beschäftigung. Neue Wege bieten viele spannende Gerüche und Eindrücke.

Neue Spazierrouten können helfen:

  • Langeweile zu vermeiden
  • den Hund geistig auslasten
  • die Umgebung abwechslungsreicher zu gestalten

Schon kleine Veränderungen im Spaziergang können für Hunde sehr interessant sein.

 

7. Wechselhaftes Frühlingswetter berücksichtigen

Das Wetter im Frühling kann sich schnell ändern. Sonnige Tage wechseln sich oft mit Regen, Wind oder kühleren Temperaturen ab.

Während viele Hunde damit gut zurechtkommen, können manche Hunde empfindlicher reagieren, zum Beispiel:

  • kleine Hunde
  • kurzhaarige Hunde
  • ältere Hunde

Bei nassem oder windigem Wetter kann eine leichte Hundejacke helfen, den Hund vor Auskühlung zu schützen.

Fazit

Der Frühling ist eine wunderbare Zeit für gemeinsame Abenteuer mit deinem Hund. Wenn du die Bewegung langsam steigerst, auf ausreichend Wasser achtest und deinen Hund nach Spaziergängen kurz kontrollierst, steht entspannten Frühlingsspaziergängen nichts im Weg.

Mit etwas Aufmerksamkeit wird der Frühling für dich und deinen Hund zu einer besonders schönen Jahreszeit.

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